
Wasser in Bern: Ein hydrologischer Rundgang entlang der Aare
Die Audioguide-Wassertour durch die Stadt Bern erstreckt sich über eine Länge von ca. 5 km und wird zu Fuss zurückgelegt. Auf einem anderthalbstündigen Rundgang erfährt man, wie die Aare die Entwicklung der Stadt sowie deren Landschaft und Kultur beeinflusst hat. Es gibt viele Informationen zur Wasserkraft, zu den Herausforderungen des Hochwasserschutzes und zur Bedeutung der Aare für den Transport. Die Tour beginnt beim Bundeshaus und endet beim Meret-Oppenheim Brunnen.
Image: Edith Oosenbrug
SAVE THE DATE: Wenn Wasser wärmer wird: Herausforderungen für Ökosysteme, Nutzung und Wassermanagement
Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen für Mensch, Natur und Wirtschaft. Doch steigende Temperaturen, verursacht durch den Klimawandel und intensivierte Nutzung, verändern zunehmend die thermischen Bedingungen in Flüssen, Seen und im Grundwasser – mit weitreichenden Folgen für Ökosystemfunktionen, Biodiversität und Wassernutzung. Hitzeperioden in Flüssen, veränderte Temperaturen in Seen und eine allmähliche Erwärmung des Grundwassers werfen neue Fragen für die Wasserwirtschaft, die thermische Nutzung und den Schutz aquatischer Lebensräume auf. So können höhere Wassertemperaturen die Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften verändern und die Biodiversität verringern sowie chemische Gleichgewichte beeinflussen und damit die Wasserqualität langfristig beeinträchtigen. Diese Temperaturveränderungen erfordern eine Anpassung der Strategien zur Wasserressourcenbewirtschaftung und den veränderten thermischen Bedingungen muss Rechnung getragen werden.
Image: Studio K.O. / SCNAT
SRF DOK: Unser Trinkwasser - Versiegt die Quelle?
Wasser bedeutet Leben – und ist die wichtigste Lebensgrundlage des Menschen. Doch die natürlichen Trinkwasserquellen drohen zu versiegen. Forschungsteams weltweit befassen sich mit der Rettung des Trinkwassers. Dabei spielen auch die Alpen, das Wasserschloss Europas, eine signifikante Rolle. SRF DOK zeigt unter anderem mit dem Glaziologen und CHy-Mitglied Daniel Farinotti, wie das Wasserschloss Europas nachhaltig aufrechterhalten werden kann.
Image: SRF
Vorausschauende Planung und Wasserbaumassnahmen verhinderten bei den jüngsten Unwettern in der Westschweiz das Schlimmste
Viele Flüsse in der Westschweiz erreichten am Mittwoch nach starken Regenfällen kritische Schwellenwerte. Einige Rekorde wurden gebrochen, wie in Genf bei der Arve. Für Bettina Schaefli, Präsidentin der Schweizerischen Hydrologischen Kommission und Professorin für Hydrologie an der Universität Bern, hätte ein viel schlimmeres Szenario eintreten können, wenn die Regenfälle angehalten hätten.
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