Aktuell

Akute Trockenheit in der Schweiz - was bedeutet das für die Wasserwirtschaft?
Bettina Schaefli, Professorin für Hydrologie am GIUB und Präsidentin der Hydrologischen Kommission der Schweiz diskutiert in verschiedenen Medien-Beiträgen was die derzeitige Trockenheit für die Wasserwirtschaft der Schweiz bedeutet.
Image: Bettina Schaefli, GIUB
Trockenheit in der Schweiz: Gibt es Anlass zur Sorge?
Radiointerview mit Bettina Schaefli, Hydrologin und Präsidentin der Schweizerischen Hydrologischen Kommission
Image: RTS
Wenn Wasser wärmer wird: Herausforderungen für Ökosysteme, Nutzung und Wassermanagement
Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen für Mensch, Natur und Wirtschaft. Doch steigende Temperaturen, verursacht durch den Klimawandel und intensivierte Nutzung, verändern zunehmend die thermischen Bedingungen in Flüssen, Seen und im Grundwasser – mit weitreichenden Folgen für Ökosystemfunktionen, Biodiversität und Wassernutzung. Hitzeperioden in Flüssen, veränderte Temperaturen in Seen und eine allmähliche Erwärmung des Grundwassers werfen neue Fragen für die Wasserwirtschaft, die thermische Nutzung und den Schutz aquatischer Lebensräume auf. So können höhere Wassertemperaturen die Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften verändern und die Biodiversität verringern sowie chemische Gleichgewichte beeinflussen und damit die Wasserqualität langfristig beeinträchtigen. Diese Temperaturveränderungen erfordern eine Anpassung der Strategien zur Wasserressourcenbewirtschaftung und den veränderten thermischen Bedingungen muss Rechnung getragen werden.
Image: SCNATFachtagung Wildbäche
Der Sommer 2024 hat es eindrücklich gezeigt: Heftige Unwetter lösten in mehreren Regionen der Schweiz verheerende Murgänge und Wildbachereignisse aus, die Siedlungen, Strassen und Infrastrukturen massiv beschädigten. Wie gross müssen Schutzbauten dimensioniert werden? Mit welcher Häufigkeit ist mit welchen Ereignisgrössen zu rechnen? Genau diesen Fragen widmet sich die zweite Fachtagung Wildbäche.
Image: Alexandre Badoux, 2008


